Folge 25: Central Finance
Shownotes
Hans Schmill spricht in dieser Folge von SAP X-Plain mit seinem Kollegen Karsten Schmidt über SAP Central Finance – eine eigenständige SAP Lösung für die Replikation von Finanzdaten aus unterschiedlichen Systemen in ein zentrales System. Sie erklären, wie sich damit konzernweites Reporting über mehrere ERP- und auch Nicht-SAP-Systeme hinweg umsetzen lässt und warum Central Finance schrittweise S/4HANA-Rollouts erleichtert. Außerdem geht es um die Echtzeit-Replikation über den SLT, das Fehlerhandling im AIF Monitor sowie um Projektdauer, Aufwand und Lizenzkosten aus der Praxis.
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Transkript anzeigen
00:00:03: SAP Explain, der Podcast für Themen rund um SAP.
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen bei SAP Explain!
00:00:10: SAP-Themen.
00:00:11: einfach erklärt heute sitze ich jetzt zusammen mit meinem Kollegen Carsten und wir sprechen über das Thema Central Finance, SAP Central Finance.
00:00:19: mal Carsten.
00:00:20: Moin Hans.
00:00:21: Ja, magst du dich vielleicht mal kurz vorstellen?
00:00:23: Du warst ja noch nicht beim Podcast dabei.
00:00:24: deswegen jeder der zum ersten Mal dabei ist.
00:00:26: Sehr gerne.
00:00:27: genau
00:00:27: mein
00:00:29: Name ist Carsten Schmidt.
00:00:30: Ich arbeite seit Bald elf Jahren für die Abad AG bin.
00:00:35: Überwiegend als Projektleiter tätig und da komme so aus dem SAP Finance Umfeld, was so meinen fachlichen Hintergrund angeht.
00:00:46: Genau!
00:00:47: Das war in aller Kürze.
00:00:48: Reicht
00:00:50: schon wunderbar.
00:00:51: Ja, Settel Finance?
00:00:53: Was ist das eigentlich?
00:00:53: also man kann es erahnen... Vom Namen her des Tools, aber vielleicht nochmal kurz beschrieben.
00:00:59: Was macht das Tool?
00:01:00: Richtig,
00:01:00: genau.
00:01:01: Also Sub-Central Finance ist eine eingestellte SHP Lösung für die Replikation von Finanzdaten.
00:01:13: Also Finance in Sinne von externem Rechnungswesen, aber auch Controlling.
00:01:18: belegen werden repliziert.
00:01:21: Das kann mit... im Zusammenspiel mit SAP-System stattfinden oder auch mit Fremdsystemen, das war mal so der ursprüngliche Gedanke.
00:01:32: Sub-Central Finance gibt es schon seit sehr langer Zeit im Grunde genommen und im Kern war immer die Idee eine Möglichkeit zu schaffen oder eine Schnittstelle sodass ich Finanzdaten aus unterschiedlichsten System in ein System sammeln kann quasi verarbeite.
00:01:53: Das heißt ich bin jetzt vielleicht ein großer Konzern, habe mehrere SAP-Instanzen mit unterschiedlichen Buchungskreisen und möchte vielleicht ein gemeinsames oder ein gesamtes Konzertreporting haben über alle Buchungskreise, will das auf einem System haben?
00:02:06: Und dann könnte ich es entweder sein...
00:02:08: Das kann sein dass man das tatsächlich braucht für das LIDL Reporting im externen Rechnungswesen, das kann sein genau für CO-Konsolidierung gewissermaßen vorbereitend.
00:02:20: Ja.
00:02:20: also Idee ist Insbesondere auch gewesen, beim Central Finance da möglicherweise auch non-Subsysteme anzubinden.
00:02:27: Also möglicherweise habe ich eine deutsche Gesellschaft die mit SAP arbeitet und eine amerikanische, die mit Oracle arbeitet und in Österreich vielleicht noch etwas anderem.
00:02:36: oder vielleicht gibt es auch irgendwo ne kleine Datev-Gesellschaft oder so.
00:02:40: also die Idee ist das alles zusammenzuführen genau und neben den direkten Finanzbewegungsdaten ist eben auch möglich Stammdaten zu replizieren die dafür benötigt werden.
00:02:52: Gibt so ein bisschen MDG-Technik damit im Bauch, im kleinen Stil und ... Was soll
00:02:58: das erklären?
00:02:58: Mdg Master Data Governance?
00:03:00: Master
00:03:00: Data governance genau!
00:03:02: Das ist so das Tool was die SAP anbietet für die Verteilung von Stammdaten und für die Kontrolle von Stammbaten.
00:03:08: also liegen ja auch Workflows dahinter Genau.
00:03:12: Ein vollumfängliches MDG ist nicht Teil von Central Finance aber so die Grundtechnik ist da und man kann es dann erweitern wenn man das Ja,
00:03:21: genau.
00:03:23: Und so typische Anwendungsfälle jetzt für die Nutzung von Central Finance?
00:03:26: Jetzt haben wir schon gesagt Replikationen von Stamm- und Bewegungsdaten.
00:03:29: Richtig!
00:03:30: Also der klassische Anwendungsfall eigentlich.
00:03:34: seit vielen, vielen Jahren ist dieses Konzern weiter Reporting also über verschiedene ERP Systeme hinweg einmal zentral die Buchhaltung sozusagen zusammenzuführen.
00:03:52: Das kann eben auch bedeuten wie gesagt, dass das Nonsubsysteme sind.
00:03:57: Das ist möglicherweise auch insbesondere da interessant wo man Cash und Zahlungsmanagement zentralisieren möchte.
00:04:03: also es ist möglich, dass zum Beispiel Eingangsrechnungen im Initialen im Quellsystem eingehen eingelesen wird.
00:04:13: Also
00:04:13: dem SAP System der Tochtergesellschaft vielleicht?
00:04:15: Richtig genau!
00:04:16: ... werden dort sofort technisch ausgeglichen, übertragen ans Central Finance.
00:04:24: Und da passiert dann im Grunde genommen das ganze drum herum... Also manchmal... Stahlläufe
00:04:30: und solche Geschwarrläufer
00:04:31: genau!
00:04:32: Also manchmal macht es Sinn wenn man vielleicht auch nicht sich verschiedene Banken haben möchte.
00:04:36: Häufig gibt's daher auch so ein bisschen Ideen das zu konsolidieren Kosten zu sparen und zwar ja also da kann das Sinn machen.
00:04:44: Ja, und das was jetzt insbesondere spannend ist seit einigen Jahren im Kontext von SV HANA-Transformation.
00:04:51: Dass sich damit also auch gut so sukzessive Rollouts abbilden lassen.
00:04:56: Also ich möchte vielleicht mal einen SAP System per Greenfield in die SV Hana Welt transformieren.
00:05:07: Kann ich halt schrittweise live gehen?
00:05:09: Genau
00:05:10: dann gleich schrittweise einzelne Werke oder Standorte Produktiv setzen und ihr kann dann sozusagen alt System und neues System.
00:05:21: Im Rechnungswesen, sozusagen vereinen im Sforana Central Finance.
00:05:26: also das ist eine Möglichkeit solche schrittweisen Rollouts zu erleichtern dass es jetzt gerade aktuell oder in den letzten Jahren sehr spannend gewonnen.
00:05:35: ja okay ich habe auch verstanden die ganze Geschichte passiert eigentlich real time wenn es SAP-Systeme sind die beteiligt sind also ausschließlich SAP-systeme.
00:05:43: Das heißt, ich buche in dem Quellsystem im SAP System der Tochtergesellschaft und dann mit dem Speichern ist es sofort auch ein paar Millisekunden später
00:05:53: richtig.
00:05:54: Genau so ist das wird echt Zeit repliziert und das passiert wirklich sehr zeitnah.
00:06:00: also das würde man so kaum messen.
00:06:04: Also grundsätzlich funktioniert die Datenübertragung mit einem sogenannten SLT, dem SAP Landscaped Transformation Server Auch ein Tool, das es im Grunde genommen schon seit Ewigkeiten gibt.
00:06:16: Eine Art Middleware die dann zwischen Quell- und Zielsystem steht und für diese Replikation verantwortlich ist letztendlich.
00:06:26: Das lässt sich auch auf einem der also auf Quell oder Zielsystem installieren.
00:06:30: aber Empfehlung ist auf einer eigenständigen VM das einzurichten Und dann bietet das eben noch mal eine zusätzliche Redundanz und Sicherheit.
00:06:40: Ja, ist auch so der von SAP empfohlene Weg im Grunde genommen.
00:06:44: Das auf einer eigenen Instanz?
00:06:45: Auf
00:06:45: einer eigenen instanz her genau.
00:06:48: Okay und wenn ich jetzt das Central Finance eingerichtet habe wie geht man dann live mit so einem System?
00:06:55: also wie macht man das Buchungskreis für Buchungskreis oder System für System oder...
00:07:00: Genau!
00:07:01: Also das kann man sich überlegen.
00:07:04: Grundsätzlich läuft so ein Go Live sehr ähnlich ab wie eine typische Greenfield-Implementierung.
00:07:10: Also zunächst werden die erfolgten Erstdatenübernahme, also die aktuellen Seiten bisschen Belegvergangenheit je nachdem wie man es einstellt oder wenn man es braucht nimmt man mit und dann wird ein Schalter umgelegt und damit wird die Echtzeitreplikation aktiviert.
00:07:30: Genau, die benötigten Stammdaten werden dadurch dann eben auch repliziert.
00:07:35: Und ab dieser Erstdatenübernahme werden alle neu gebuchten Belege immer automatisch aus dem Quellsystem übertragen und letztlich kann man sich das überlegen, genau also man kann Buchungskreis für Buchungskreis natürlich live setzen.
00:07:53: Der Vorteil bei einer SVH nach Transformation ist vor allem der kommt vor allem dann zum Tragen, wenn ich innerhalb eines Buchungskreises einzelne Teile zu unterschiedlichen Zeitpunkten live setzen möchte.
00:08:07: Also ich habe meinetwegen einen Buchungskreis für Deutschland und darunter dann fünf einzelne Werke verschiedene Standorte und jetzt will ich alle zwei Monate ein dieser Standorte live sitzen.
00:08:22: Dann erzeugen wir in der Logistik in allen diesen Werken Belege für einen ein Buchungskreis im Grunde genommen und dass das dann aber in unterschiedlichen Systemen teilweise schon im neuen SvH-System, teilweise noch im alten System.
00:08:38: Und das muss ja eigentlich an einer Stelle zusammenlaufen, dass ich eine vollständige Bilanz und GV für meinen Buchungskreis habe damit ich stichwortlieferanten Rechnungen und Zahlläufe
00:08:52: usw.,
00:08:54: irgendwie getrennt laufen, also das würde auseinanderlaufen und die operativen Prozesse tatsächlich auch im Rechnungswesen hätten damit normalerweise große Probleme.
00:09:03: Also da wird es halt besonders spannend und da braucht man so eine Lösung wie Central Finance.
00:09:08: Buchungskreis rein könnte man theoretisch noch sagen naja dann mache ich den einen Abschluss in dem ein System und dem anderen ist dann innerhalb sozusagen des Rehnungswesens es dann wahrscheinlich aufwendig war ... auf unterschiedlichen Systemen dann irgendwie manövriert, aber es wäre noch möglich.
00:09:25: Aber gerade da wo ich innerhalb eines Buchungskreises vielleicht mehrere Systeme dann habe... Da spielt das Central Finance im Kontext von SVH'ner Transformation seine volle Stärke aus.
00:09:37: Hatte ich auch so verstanden dass es unglaublich flexibel ist halt?
00:09:39: Richtig!
00:09:40: Also dadurch, dass es ursprünglich mal gedacht war für eine... mit dieser Idee, so eine Finanzkonsolidierung gewissermaßen oder Beleg-Konsolidirung für das Finanzwesen über sich Systeme hinweg zu gestalten und auch Fremdsysteme einzubinden.
00:09:58: Und zwar ist diese Schnittstelle eben enorm flexibel.
00:10:02: Das ergibt sich ja schon daraus aus diesem Gedanken.
00:10:05: ich will eben auch Nonsubsysteme, also ich eben Oracle oder Dynamics oder ähnliches anbinde.
00:10:12: Systeme die ganz anders ticken als SAP will ich da irgendwie integrieren.
00:10:17: Dadurch ist da eine enorm hohe Flexibilität da und das ist eben auf der einen Seite möglich, also man beschäftigt sich in so einem Central Finance Projekt ganz viel mit Mapping.
00:10:28: Und dass es eben möglichst sowohl Mappings- und Datenstrukturen über Customizing einzustellen als auch Excel-Templates hochzuladen.
00:10:36: Es gibt eine große Liste an Bodies wo ich dann wirklich noch mal entwickelnd eingreifen kann mit komplexeren Regelwerken.
00:10:46: Also da ist Central Finance wirklich sehr flexibel.
00:10:52: An welcher Stelle greife ich denn dann ein?
00:10:53: Im sendenden System oder im empfangenden System, oder in der Mitte in dem SLT?
00:10:59: Also für gewöhnlich im sendenden oder empfangenen System?
00:11:04: das kommt ein bisschen auf die Situation an.
00:11:05: also die Möglichkeit habe
00:11:10: Und im SLT auch.
00:11:12: Im SLT theoretisch auch, genau das prüft man eher selten an wahrscheinlich.
00:11:18: Ja es kommt ein bisschen drauf an was möglicherweise Sinn macht.
00:11:21: also vielleicht wenn wir die Dinge irgendwann abschalten und so weiter dann wird man's eher im alt System machen.
00:11:27: Sein neues System nicht mit unnötig vielem Coding belasten aber das kommt ein wenig darauf an.
00:11:34: Vieles macht auch Sinn wenn man es im Zielsystem dann einrichtet und da irgendwie alles unter Kontrolle hat.
00:11:40: Ja.
00:11:41: Es ist Einzelfall abhängig, würde ich sagen oder Projektabhängiges sagen.
00:11:45: Jetzt hast du ja gesagt ein mögliches Anwendungs-Szenario wäre ja auch für eine Svier Transformation das Central Finance einzusetzen um dann schrittweise vielleicht live zu gehen.
00:11:54: Das heißt ich könnte jetzt über diese Mapping Geschichten.
00:11:56: wenn ich vielleicht während meiner Migration zur Sviere auch den Kontenplan wechseln will, dann könnte ich über die Mappings Theorie auch so einen Konten planen.
00:12:06: Migration.
00:12:07: Richtig, richtig
00:12:08: genau Das ist ziemlich weitreichend möglich und das spielt dann da häufig auch eine große Rolle.
00:12:15: Also spannend wird es ja in diesem Einsatz mit einem sukzessiven Rollout, dass er meistens verbunden mit Greenfield-Implementierung, wo man auch größere Veränderungen einfach vorsieht.
00:12:28: Und da braucht man das dann.
00:12:34: fast schon üblich, dass man sich nochmal Gedanken macht über seinen Kontenplan und da irgendwie alte Zapfer abschneidet.
00:12:40: Und also genau das wären so Anwendungsfälle.
00:12:44: Wie ist es mit der Zuverlässigkeit dieser Schnittstellen?
00:12:46: Wenn da mal was hängen bleibt oder so?
00:12:49: Zufallässigkeit ist sehr hoch.
00:12:51: Also es ist quasi möglich wenn an einer Stelle... Also wenn das Zielsystem ausfällt dann würde der SLT, der sozusagen als Mittelweder zwischenhängt die Belege puffern
00:13:05: Und danach verarbeiten, wenn das System wieder da ist.
00:13:07: Genau und dann
00:13:07: wird es nachverarbeitet werden.
00:13:09: Wir haben mit dem IF Monitor einen sehr flexibles Monitoring Tool für die Schnittstelle über dass man dann auch belege nachverarbeiten kann.
00:13:18: Wenn vielleicht auch ein Fehler drin steckt Kann man direkt im Monitor dann auch manches korrigieren und danach verarbeiten.
00:13:28: Also ein bisschen ist das die Idee denke ich auch dieser SAP-Empfehlung den SLT auf der eigenständigen Instanz laufen zu lassen, weil man dann noch zusätzliche Prädonenz gewinnt.
00:13:39: Und auch aus dem Quellsystem heraus.
00:13:41: wenn der Beleg da schon gar nicht das System verlässt wird es gepuffert und kann nachverarbeitet werden.
00:13:47: also die Zuverlässigkeit dass unsere Erfahrung von dieser Schnittstelle ist sehr hoch.
00:13:51: Das funktioniert sehr gut.
00:13:53: wir haben auch das ganz selten das dann im Betrieb dann nochmal irgendwas dran gemacht werden muss vielleicht
00:13:59: mal eine Buchungsperiode gesperrt oder sowas.
00:14:01: Genau, so was kann natürlich passieren.
00:14:03: da muss man drauf achten dass in beiden Systemen die Buchungspereon dann frei sind oder so.
00:14:08: aber das sieht man auch in dem Monitor direkt und der Anwender kann handeln.
00:14:12: Das funktioniert eigentlich sehr gut.
00:14:14: Der AF-Monitor ist auch geeignet dass der wirklich der Endanwender also der Buchhaltungs Benutzer.
00:14:21: Also das kann man gut machen.
00:14:22: es immer eine Frage der Verantwortlichkeiten an den Organisationen meistens Aber das ist definitiv ein Monitor mit dem auch die Fachabteilung arbeiten kann, wenn sich das anbietet.
00:14:36: Was sind jetzt deine Erfahrungen aus Central Finance Projekten?
00:14:39: Wie lang braucht man für so ein Projekt?
00:14:40: Ist das was, was ich über einen Wochenende live setze oder...
00:14:43: Also der Goal Live kann über einem Wochenende passieren!
00:14:46: Okay
00:14:47: es muss nur vorher
00:14:49: noch etwas anderes passieren.
00:14:54: Wir würden mal immer rechnen, so mit sechs bis zwölf Monaten.
00:14:57: Es kommt sehr auf die Situation an wie viel vielleicht Mappings eingestellt werden muss müssen.
00:15:02: wenn sich jetzt die Kontenpläne sehr sehr unterschiedlich sind dann ist es eben ein bisschen aufwendiger.
00:15:08: wenn man da vielleicht auch das eine oder andere Body ausprogrammieren muss muss dann auch sauber getestet werden und so weiter und sofort.
00:15:15: wir haben die Erfahrung gemacht dass sehr empfehlenswert ist für so ne Testphase einzuplanen in der man das Quellsystem, das produktive System des Quellsystems einfach mal an eine Test-System von Central Finance anschließt.
00:15:31: Ach so!
00:15:32: Und dann über einen längeren Zeitraum auch vielleicht über ein Monat hinweg, sodass man mal einen Monatsabschluss damit erlebt hat... Einfach mal die Daten einsammelt.
00:15:41: Man hat eigentlich, man riskiert eigentlich nichts weil das Quellssystem nur als die Belege zusätzlich sendet.
00:15:50: Man greift nicht in die Prozesse im ... im Quellsystem ein.
00:15:55: Und man kann dann einfach auf einer Testinstanz sozusagen mit ... ... Central Finance mal schauen, was für Belege noch auftauchen ... ... an jemandem vielleicht im Test nicht denkt oder so.
00:16:07: Also sowas empfiehlt sich einzuplanen.
00:16:09: Allein das sind dann manchmal schon anderthalb zwei Monate oder so.
00:16:13: aber...
00:16:14: Du sagst ja auch eine Menge Erkenntnisse zu mehr Hengs, die vielleicht fehlen oder sowas.
00:16:17: Richtig genau!
00:16:18: Also das ist etwas was man in wenigen Projekten kann, dass so machen.
00:16:22: Dass man einmal einfach aus dem Produktivsystem alles aufsaugt sozusagen für Testfälle und aus dem operativen Geschäft im Grunde genommen die Testfelle automatisch dann sich da abholt.
00:16:37: also das sollte man hier auf jeden Fall nutzen.
00:16:39: ja also so in der Größenordnung sechs bis zwölf Monate je nach Situation.
00:16:43: Komplexität kann auch schon mal ein bisschen länger dauern, hängt auch immer von der Organisation etwas ab.
00:16:49: Aber das ist so die Größenordnung.
00:16:52: Und was war so die größte Herausforderung bei so einem Projekt?
00:16:54: Ist es eine komplexe Geschichte oder ist es gut dokumentiert wie?
00:16:59: Ja also wir haben unterschiedliche Erfahrungen mit der Dokumentation gemacht.
00:17:04: an dieser Stelle da war manches nicht ganz up to date.
00:17:08: Die Komplexität dieses Tools ist schon sehr hoch.
00:17:14: Man braucht schon, glaube ich den einen oder anderen mit Erfahrung.
00:17:19: Central Finance tickt schon etwas anders als SAP SONS sozusagen, das klassische ERP-System und einfach diese Vielfältigkeit an Einstellmöglichkeiten, Mappings usw.. Man braucht einfach ein bisschen Erfahrung, um sich damit da zurechtzufinden.
00:17:39: Das ist sicherlich schon wichtig und vereinfacht vieles auch.
00:17:42: Ein bisschen Wissen was für Möglichkeiten man hat uns weiter... Ja es ist nicht immer alles so gut dokumentiert.
00:17:48: die Erfahrungen haben wir schon häufiger gemacht jetzt in der Vergangenheit.
00:17:53: Es ist einigermaßen backfrei ausgeliefert oder musst du viele Noten einspielen?
00:17:57: Also es sind sehr viele Nots einzuspielen Nicht unbedingt aufgrund von Bats Sondern weil im Quell- und Zielsystem vieles darüber angepasst wird.
00:18:06: Und es gibt dann, man fängt an mit zwei drei Notes die dann quasi auswerten was noch alles eingespielt werden muss ein OSS Note.
00:18:16: Das ist viel definitiv.
00:18:18: also das war auch schon mal knapp im dreistelligen Bereich Anzahl OSS Notes.
00:18:25: Also das ist eine ganze Menge, möglicherweise kommt natürlich auch darauf an wie gut das System aktuell gehalten wurde und so weiter.
00:18:31: Richtig was du
00:18:31: jetzt
00:18:32: von... Ist ja immer sehr individuell aber das ist schon ne ganze Menge definitiv.
00:18:37: Okay alles klar.
00:18:39: Sonst was gibt es für Erkenntnisse jetzt aus den ersten Projekten mit Central Finance?
00:18:43: Also grundsätzlich haben wir die Erfahrung gemacht hat dass die Central Finance-Schnittstelle sehr zuverlässig läuft wenn man dann einmal eingerichtet ist.
00:18:54: Es gibt wenig Probleme.
00:18:56: Auch
00:18:56: nach dem Go Live gab es dann nicht viele Tickets?
00:18:58: Kaum,
00:18:59: genau.
00:19:01: Eher mal dass irgendwo Stammdaten nicht gepasst haben oder so und das taucht dann darüber halt auf.
00:19:09: aber da haben wir wirklich bislang sehr wenig Problem mit gehabt wenn man es so mit anderen Monats vergleicht.
00:19:15: Das Fehler hat ein Ding wie gesagt im IF-Monitor das ist sehr angenehm kommt häufig eben auch bei den Fachbereichen ziemlich gut an, weil ich eben Fehler in den Belegen, also wenn jetzt die Kostenstelle falsch ist und der Beleg deswegen auch Fehler läuft.
00:19:34: Dann kann ich die Kostenstehle direkt im AIF-Monitor ändern korrigieren und dann nochmal nachverarbeiten.
00:19:41: Also es ist möglich da einfach sehr schnell mit zu agieren und die Fehler zu lösen und aufzuräumen Und mit der Zeit wird das immer weniger dann logischerweise weil die Fehler dann ausgemerzt sind.
00:19:55: Also das funktioniert sehr, sehr gut.
00:19:57: Genau geringer Wartungsaufwand definitiv in Central File jetzt einmal eingeführt ist.
00:20:04: Dann hat man da eigentlich sehr wenig Probleme.
00:20:06: und ja, die Flexibilität – wir haben es schon gesagt – ist eben sehr hoch.
00:20:10: Ich habe viele Möglichkeiten auch mit In-Bodies noch mal einzugreifen, mit Eigenentwicklungen sehr positiv.
00:20:20: Also es ist auf jeden Fall ein Tool, was man weiter empfehlen kann.
00:20:23: Das ist eines von den wirklich guten SAP-Lösungen ausgereift und von den Usern auch sehr gut akzeptiert zumindest jetzt so in unserem Projekt.
00:20:31: Es ist zumindest unsere Wahrnehmung genau ausgereift.
00:20:34: das vielleicht so das Stichwort.
00:20:36: Es gibt Central Finance ist ja nicht erfunden worden für Sforhana Transformation sondern es wirkt so ein bisschen so als ob man irgendwann festgestellt hat dass könnte da eine Lücke schließen oder helfen um diese recht riskanten Big Bangs zu vermeiden oder da zumindest einen Angebot zu machen.
00:20:56: Und Central Finings gibt es ja schon viel, viel länger wurde eigentlich dann eben mal für andere Zwecke ins Leben gerufen und das merkt man also sehr ausgereift und funktioniert zuverlässig.
00:21:10: Und hat ein geringen Wartungsaufwand.
00:21:11: wenn du sagst nach dem Goal live kaum Tickets?
00:21:13: Also eigentlich kommen die User damit gut zurecht.
00:21:16: Ja absolut!
00:21:18: Können wir kein Geld mit verdienen eigentlich?
00:21:19: Vielleicht
00:21:20: auch wieder nicht so gut.
00:21:23: Muss man halt überlegen, ob das auf der Pro- oder Kondenseite ist.
00:21:25: Ja
00:21:25: genau.
00:21:27: Gut wo wir jetzt beim Geldverdien sind was kosten das?
00:21:30: Das ist ja bestimmt.
00:21:31: wenn es dann eine ausgereiftete Lösung ist es bestimmt nicht umsonst.
00:21:34: Richtig also verursacht separate Lizenzkosten individuell bei der SAP zu erfragen wie das immer so ist.
00:21:45: So ganz ohne sind die Lizenzkosten nicht, das stimmt.
00:21:48: Das hängt auch ein bisschen davon ab vielleicht was für einen Paket man insgesamt braucht.
00:21:55: Häufig wird es ja verbunden damit dass ich auch eine Finanzkonsolidierung machen möchte in diesem zentralen System.
00:22:02: dann und dann kombiniert man das in aller Regel irgendwie mit Google Reporting als Konsolidierungslösung von SAP.
00:22:13: Ja, vielleicht kann man da irgendwelche Pakete dann schnüren oder so.
00:22:16: Aber das ist natürlich immer... Also es individuell immer mit der SAP zu vereinbaren.
00:22:22: Aber separate Lizenzen sind erforderlich.
00:22:24: Das ist definitiv so.
00:22:26: Ich glaube dass es trotzdem eine eigene Schnittstelle zu bauen kostet erstens sehr viel mehr Zeit und ist sicher nicht so zuverlässig und reibungslos.
00:22:38: also deswegen macht das zweifellos Sinn wenn man das braucht wenn das in den Kontext passt sozusagen des eigenen Projektes, dann ist das eine gute Variante.
00:22:49: Klar, wenn ich an zukünftige Release wechsle und sowas denke, dann bin ich bei meiner eigenen Schnittstelle immer wieder dran neu zu testen.
00:22:55: Da muss ich da sicherlich auch.
00:22:56: aber... integriert
00:22:59: auch in die Prozesse.
00:23:02: man kann es kombinieren mit den Validierungslösungen der SAP und einem möglichen.
00:23:08: also das macht schon Sinn.
00:23:10: Ja super Alles klar.
00:23:12: Ich glaube, dann sind wir schon durch.
00:23:15: Hat Spaß gemacht?
00:23:15: Vielen Dank, dass du mitgemacht hast.
00:23:17: Sehr gerne!
00:23:18: Kurze
00:23:18: und knackige Folge und auch ein schönes Tool.
00:23:21: Also ich habe zuerst einen sehr positiven Eindruck davon mitgenommen.
00:23:24: Das ist es definitiv.
00:23:26: also wir haben da recht positive Erfahrungen bislang mitgemachtet.
00:23:28: Ja das
00:23:29: kann man definitiv so sagen.
00:23:30: Okay ja dann herzlichen Dank für die Folge.
00:23:33: vielen dank fürs Zuhören.
00:23:34: Wir freuen uns über Feedback an Podcasts at SAP-X-Plane.de.
00:23:41: Bis zur nächsten Folge und tschüss!
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